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20.08.2010, 09:08 Uhr | Johannes Christian Rupprich
Zukunft der Wehrpflicht
JU Rhein-Berg diskutierte im Gladbacher Ratssaal
Die Diskussionsveranstaltung zum Thema „Zukunft der Wehrpflicht. Abschaffen oder Beibehalten!? – Wehrpflicht vor der Ausmusterung“ der Jungen Union des Rheinisch-Bergischen Kreises, die am Dienstag im Bergisch Gladbacher Rathaus stattfand war ein voller Erfolg. Den zahlreich erschienenen Interessierten berichteten sowohl der Jugendoffizier Hauptmann Ollinger für die Bundeswehr als auch der Kreiscaritasdirektor Hans-Peter Bolz aus der Perspektive der Sozialverbände über Ihre Vorstellungen zur Zukunft der Wehrpflicht.
Im Anschluß an den jeweils sehr sachlichen Vortrag von Hauptmann Ollinger und Herrn Bolz, die beide Optionen zum jetzigen Wehrpflichtmodell sahen, wurden zahlreiche Fragen an die Referenten gestellt und lebhaft über den Themenkomplex diskutiert. Dabei gingen die Meinungen bei den Teilnehmern zur Wehrpflicht auseinander - von der sofortigen Abschaffung der Wehrpflicht bis vereinzelt hin zur Beibehaltung des Status quo.
Der CDU-Kreisvorsitzender Rainer Deppe forderte im Zuge der Diskussion die CDU auf, mehr Mut bei der aktuellen Debatte aufzubringen und offen und ehrlich mit den Realitäten umzugehen. Deppe: „Ich persönlich halte die Aussetzung der Wehrpflicht zum jetzigen Zeitpunkt für den richtigen Weg. Als ich zum Bund ging, war es eine Seltenheit, wenn jemand Zivildienst leistete. Heute, wenn ich mich im Freundeskreis meiner Kinder umschaue, ist es hingegen schwer, noch jemanden zu finden, der den Wehrpflichtdienst ableistet. Das Regel-Ausnahme-Verhältnis hat sich umgekehrt. Wenn nur noch 16 % der jungen Männer zur Bundeswehr gehen, kann von Wehrgerechtigkeit heute keine Rede mehr sein. Zudem ist der heutige Bedarf der Bundeswehr ein ganz anderer. Diesen Realitäten müssen wir uns als Partei stellen. Die Bürger wollen, daß wir die Dinge so angehen, wie sie tatsächlich sind.“
Die Junge Union des Rheinisch-Bergischen Kreises selbst hat sich bereits mehrfach und intensiv mit dem Thema Wehrpflicht aus rechtlicher und gesellschaftlicher Perspektive befaßt und sieht schon länger Handlungsbedarf. Dazu hat die Junge Union bereits ein Konzept erarbeitet. Die Junge Union wird sich weiter mit dem Thema befassen und über die weitere Entwicklung berichten.
Weitere Informationen unter www.ju-rbk.de
Der CDU-Kreisvorsitzender Rainer Deppe forderte im Zuge der Diskussion die CDU auf, mehr Mut bei der aktuellen Debatte aufzubringen und offen und ehrlich mit den Realitäten umzugehen. Deppe: „Ich persönlich halte die Aussetzung der Wehrpflicht zum jetzigen Zeitpunkt für den richtigen Weg. Als ich zum Bund ging, war es eine Seltenheit, wenn jemand Zivildienst leistete. Heute, wenn ich mich im Freundeskreis meiner Kinder umschaue, ist es hingegen schwer, noch jemanden zu finden, der den Wehrpflichtdienst ableistet. Das Regel-Ausnahme-Verhältnis hat sich umgekehrt. Wenn nur noch 16 % der jungen Männer zur Bundeswehr gehen, kann von Wehrgerechtigkeit heute keine Rede mehr sein. Zudem ist der heutige Bedarf der Bundeswehr ein ganz anderer. Diesen Realitäten müssen wir uns als Partei stellen. Die Bürger wollen, daß wir die Dinge so angehen, wie sie tatsächlich sind.“
Die Junge Union des Rheinisch-Bergischen Kreises selbst hat sich bereits mehrfach und intensiv mit dem Thema Wehrpflicht aus rechtlicher und gesellschaftlicher Perspektive befaßt und sieht schon länger Handlungsbedarf. Dazu hat die Junge Union bereits ein Konzept erarbeitet. Die Junge Union wird sich weiter mit dem Thema befassen und über die weitere Entwicklung berichten.
Weitere Informationen unter www.ju-rbk.de
aktualisiert von Thomas Frank, 27.08.2010, 18:22 Uhr
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