Insgesamt lagen den Angaben zufolge Bewerbungen von 760 Grund- und Förderschulen vor. Aufgrund der begrenzten Finanzmittel sei nach einem fest definierten EDV-gestützten System eine Auswahl getroffen worden. Rainer Deppe: "Die Landesregierung hat die entsprechende Initiative der Koalitionsfraktionen im Landtag aufgegriffen und ein wichtiges Zeichen für gesunde Ernährung unserer Kinder in Nordrhein-Westfalen gesetzt." Holger Müller ergänzt: "Es ist uns gelungen, das Schulobstprogramm im bevölkerungsreichsten Bundesland umzusetzen. In anderen Bundesländern, wie zum Beispiel im rot-rot regierten Berlin, wird es kein kostenloses Schulobst geben."
Die beiden bergischen CDU-Politiker zeigen sich besonders erfreut darüber, dass trotz der schwierigen Haushaltssituation des Landes NRW die Landesregierung die notwendigen Finanzmittel für die Umsetzung des Schulobstprogramms zur Verfügung stellt. Das EU-Schulobstprogramm sei ein weiterer Baustein für eine hochwertige und ins Schulleben integrierte Schulverpflegung.
Die von der Landesregierung bereits auf den Weg gebrachten Programme wie "Kein Kind ohne Mahlzeit" oder das Modellprojekt "Schulmilch im Fokus" würden durch das Schulobstprogramm hervorragend ergänzt. Mit der täglichen Verteilung von kostenlosem Obst und Gemüse werde den Kindern in Nordrhein-Westfalen bereits mit Beginn der Schulzeit ein gesundheitsförderliches Ernährungsverhalten nahe gebracht. (r)


