CDU Rheinisch-Bergischer Kreis 
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  13:07 Uhr | 29.07.2010
   
Presse
30.01.2010, 13:49 Uhr Übersicht | Drucken
Bergische Landeszeitung: Tipps für politische Christen
Weihbischof Koch sprach beim CDU-Neujahrsempfang


BERGISCH GLADBACH. Was hat es eigentlich mit dem "C" im Parteienkürzel CDU auf sich? Dieser Frage treibt den Vorstand der Gladbacher Christdemokraten schon lange um, wie Stadtparteichef Thomas Hartmann am Donnerstagabend im Bergischen Löwen bekannte. Und deswegen holte man sich zum Neujahrsempfang professionellen Rat: Weihbischof Dr. Heiner Koch nahm die Einladung an, um als Gastredner die "Vision des C - Kraft und Herausforderung" zu erläutern.


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Foto aus Bergischer Landeszeitung von Klaus Daub
Der katholische Kirchenmann ist ohnehin derzeit im Bergischen auf Visitation unterwegs und konnte seinerseits überraschende Beobachtungen sammeln. Zum Beispiel: "Der Rheinisch-Bergische Kreis ist sehr unterschiedlich. Die Leute in Rösrath sind ganz anders als Overath." Damit bezog sich Koch auf das große Bedürfnis nach lokaler Identität oder wie er es nannte: "Sehnsucht nach Beheimatung".

Dass der Oberseelsorger nebenbei bemerkt ein tapferer Mann ist, bewies er im Gespräch mit Birgit Bischoff, die ihn ein wenig zu seinen persönlichen Hintergründen auslotete: Da bekannte Koch nämlich unerschrocken, ein Fan des Viertligisten Fortuna Düsseldorf zu sein - bei jedem anderen hätte es da so tief im FC-Kölle-Land Pfiffe gegeben, aber er erntete respektvolles Schweigen. Außerdem ist der priesterliche Karnevalsjeck zugleich Regimentsbischof der Düsseldorfer und der Kölner Prinzengarde. Dafür habe man ihn schon mal auf die Liste der Friedensnobelpreiskandidaten setzen wollen, schmunzelte er.

Wie nun aber verhält es sich mit dem "C"? Parteichef Hartmann gab zunächst eine eigene Einschätzung. Für ihn ist es Einsatz für die Allgemeinheit und "sich selbst nicht so wichtig nehmen". Damit lag er schon in der Nähe der vier bischöflichen Eckpunkte: Aufgerufen sein zur Verantwortung (und zwar durch Gott), der Glaube daran, dass dieses Leben nicht alles ist, mit Maß aus der Mitte handeln und schließlich: die Verwirklichung globalisierter Solidarität.

Was sich daraus ableitet, ist zum Beispiel: Hilfe zur Selbsthilfe und nicht der Ruf nach dem allmächtigen Staat.



31.01.2010, 13:55 Uhr

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